Meine Ankunft auf Happyisland

Kos in Griechenland

Happyisland? Ja, sorry. Was besseres ist mir einfach nicht eingefallen, aber ich bin gerade einfach happy, also ist dieser Teil erfüllt. Und jetzt wo ich darüber nachdenke – England liegt auf einer Insel, also passt das sogar.

Kommen wir also zurück zu meinem Weg nach Happyisland bevor es hier um die Ankunft geht.

Ich bin einfach allein nach Griechenland geflogen und JA, ich habe mich anfangs geschämt es auch nur irgendwem zu erzählen. Aber warum ist das eigentlich so? Ich habe lange überlegt, ob ich es euch erzähle, aber hey, vielleicht geht es noch anderen Menschen dort draußen so wie mir.

Kos in Griechenland
Kos in Griechenland

Alleine zum Flughafen zu reisen und dann alleine zu fliegen ist für mich ganz gewöhnlich, da ich beruflich häufiger zwischen England und Deutschland fliege und dies natürlich auch alleine. Auch sonst hatte ich wenig seltsame Momente. Es gab‘ einmal eine unangenehme Situation im Hotel als ich ein Ticket für einen griechischen Abend im Hotel kaufen wollte, jedoch war ich bei weitem nicht die einzige Alleinreisende dort. Ich hatte auch nie unangenehme Momente in Restaurants, denn meist bin ich tatsächlich alleine an der Hafenpromenade essen gewesen. Es ging so schnell Menschen kennenzulernen und schon am ersten Abend saß ich mit einem englischen Paar, welches nur eine halbe Stunde entfernt von mir wohnt zusammen bei einem Cocktail. Während meines Urlaubs wurde unsere Gruppe größer und größer und am vorletzten Abend saßen wir mit sage und schreibe knapp 20 Menschen aus vier Ländern zusammen, Singles, Paare, Familien und haben viel Spaß gehabt.

Auch so habe ich wirklich überall tolle Leute kennengelernt. Bei einem Ausflug mit Mittagessen lud mich ein Paar einfach so zu sich an den Tisch ein und wir hatten ein paar ganz tolle Stunden zusammen. Am Strand fragten mich zwei nette Mädels ob ich ein Foto machen könnte und spontan sind wir zusammen ein Eis essen gegangen. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie toll es ist Menschen so ungezwungen kennenzulernen.

Allein in einem Café oder in einem Restaurant zu sitzen war noch vor einem Jahr für mich völlig unvorstellbar. Ich habe so oft Menschen allein irgendwo sitzen sehen und mich nie gewundert, aber für mich kam das überhaupt nicht in Frage.

Ich habe für mich daraus den Entschluss gezogen mich nicht mehr auf andere angewiesen zu fühlen. Wenn ich Lust habe mich mit einem Kaffee in die Stadt zu setzen machen ich das, wenn ich mir ein Schloss anschauen möchte fahre ich hin und wenn ich Lust habe in den Urlaub zu fliegen dann buche ich mir eben ein Flugticket. Mir hätte nichts besseres passieren können als diese Erkenntnis endlich zu gewinnen.

Denn deine Füße tragen dich überall hin...
Denn deine Füße tragen dich überall hin…

Schade, dass ich dafür 28 Jahre benötigte, aber lieber spät als nie, oder was meint ihr?

Seid dem ersten Teil dieses Beitrages sind viele Wochen vergangen. Immer wollte ich endlich zu Ende schreiben, den Blog pflegen und immer kamen andere Verpflichtungen dazwischen.

Für mich das schönste was dazwischen kam? Meine Entscheidung noch in diesem Jahr zu meinem nächsten Abenteuer aufzubrechen.

Ganz allein. Nur ich um mein Rucksack. Habt ihr Lust etwas über meine nächste Reise und die Reiseplanung zu erfahren?

Ist denn schon mal jemand alleine gereist? Wohin? Und wenn nein, warum nicht?

Einen zauberhaften Sonntag wünsche ich euch allen.

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